Almuths Pausen-T

Der RND-Fußballpodcast

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Almuth Schult und Roman Gerth
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Rund um die zwei Nations-League-Spiele von Israel gegen Irland kam es zu unschönen Vorfällen. Zwischen beiden Ländern gibt es aufgrund des Gaza-Konflikts seit 2024 große Spannungen, die Duelle wurden so zur Bühne für politische Auseinandersetzungen, der Fußball geriet ins Abseits. Almuth und Roman diskutieren über die Rolle des Sports in hochpolitischen Angelegenheiten.

„Ich finde es unpassend, den Spielern die Entscheidung zu überlassen, ob das Spiel stattfindet oder nicht“, sagt Almuth und ergänzt: „Diesen Druck aushalten zu müssen, das macht was mit einem. Das darf nicht die Aufgabe eines Fußballspielers sein.“ Sie gibt daher die Frage an Roman weiter: „Was macht die Uefa jetzt damit?“

Er ist überzeugt, dass nach den Vorfällen der europäische Verband nun „als Richter gefragt“ sei, aber „auch im Vorwege präventiv“ hätte einschreiten müssen. „Nur so kann man das verhindern“, meint Roman. Zur Eskalation kam es etwa, als die Frage eines israelischen Journalisten an den irischen Nationaltrainer Heimir Hallgrímsson (selbst übrigens Isländer) zum Abbruch der Pressekonferenz führte. Daher reden Almuth und Roman darüber, ob es womöglich eine Überlegung wert gewesen wäre, israelische Reporter nicht bei Irlands Pressekonferenz zuzulassen und umgekehrt.

Inka Blumensaat, Gast-Expertin der ARD in dieser Folge, ist der Meinung, dass es sich bei der Frage um „pure Provokation“ gehandelt und „der israelische Verband wenig dazu beigetragen“ habe, „den Konflikt nicht eskalieren zu lassen“.